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Bewerbung, Medizinstudium

Medizinstudium bei der Bundeswehr

Ein Medizinstudium bei der Bundeswehr kombiniert eine exzellente akademische Ausbildung mit militärischer Praxis, bietet finanzielle Sicherheit durch ein monatliches Gehalt und garantiert eine anschließende Karriere als Sanitätsoffizier, erfordert jedoch eine langjährige Verpflichtung und die Bereitschaft zu internationalen Einsätzen.

Nils-Andre Stritt
Nils-Andre Stritt
Medizinstudium bei der Bundeswehr.
Medizinstudium bei der Bundeswehr.

Das Wichtigste in Kürze

  • Medizinstudium bei der Bundeswehr bietet 250 Studienplätze jährlich, wobei der Numerus Clausus eine geringere Rolle spielt.
  • Bewerber müssen mindestens 17 Jahre alt sein und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.
  • Das Auswahlverfahren dauert 2,5 Tage und umfasst sportliche Tests, psychologische Prüfungen sowie Interviews.
  • Das Studium dauert 12 Semester, inklusive Grundausbildung und militärischer Praktika in den Ferien.
  • Sanitätsoffiziere erhalten während des Studiums ein Gehalt, sind jedoch 17 Jahre an die Bundeswehr gebunden.

    Karriere als Sanitätsoffizier bei der Bundeswehr

    Ein Medizinstudium bei der Bundeswehr bietet dir die Möglichkeit, Medizin zu studieren und gleichzeitig eine Karriere als Sanitätsoffizier zu starten. Du kombinierst eine hochwertige Ausbildung mit einer spannenden Offizierslaufbahn, in der du Verantwortung für die Gesundheit der Soldaten übernimmst. In diesem Artikel bekommst du Informationen darüber, welche Voraussetzungen du für das Medizinstudium bei der Bundeswehr erfüllen musst, wie der Auswahlprozess aussieht und welche beruflichen Perspektiven dich als Sanitätsoffizier erwarten.

    Voraussetzungen für das Medizinstudium bei der Bundeswehr

    Das Medizinstudium bei der Bundeswehr bietet eine attraktive Alternative, um Medizin zu studieren, ohne sich dem intensiven Wettbewerb um zivile Studienplätze stellen zu müssen. Mit jährlich 250 verfügbaren Studienplätzen ist die Konkurrenz deutlich geringer als an zivilen Universitäten. Zudem spielt der Numerus Clausus eine untergeordnete Rolle, was die Chancen für Bewerber:innen mit einem etwas schlechteren Abitur erhöht. Bewerber:innen müssen mindestens 17 Jahre alt sein und die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen. Nachfolgend gehen wir auf die Voraussetzungen ein, um bei der Bundeswehr Medizin studieren zu können.

    Bildungsvoraussetzungen und Abschlüsse

    Für die Zulassung zum Medizinstudium bei der Bundeswehr ist eine allgemeine Hochschulreife (Abitur) erforderlich, egal in welchem Fachbereich. Die Abiturnote ist zwar wichtig, aber nicht der einzige entscheidende Faktor. Ein guter Abiturdurchschnitt, idealerweise unter 2,5, erhöht die Chancen, ist aber nicht zwingend nötig. Die Bundeswehr legt großen Wert auf die allgemeine Bildung und die persönliche Reife der Bewerber:innen. Eine Spezialisierung in naturwissenschaftlichen Fächern ist nicht erforderlich, kann aber von Vorteil sein. Wichtiger ist, dass die Bewerber:innen die Anforderungen des Studiums gut bewältigen können und eine hohe Lernbereitschaft zeigen.

    Auswahlverfahren und Eignungstests

    Das Auswahlverfahren für das Medizinstudium bei der Bundeswehr ist anspruchsvoll und dauert insgesamt zweieinhalb Tage. Es umfasst mehrere Prüfungen, um sicherzustellen, dass die Bewerber:innen sowohl körperlich als auch geistig für den anspruchsvollen Sanitätsoffiziersberuf geeignet sind.

    • Sportliche Tests: Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit werden in verschiedenen Disziplinen geprüft.
    • Psychologische Tests: Diese Tests messen die geistige Belastbarkeit und Problemlösungsfähigkeiten.
    • Gruppengespräche & Einzelinterviews: Hier liegt der Fokus auf Teamfähigkeit, Motivation und Führungsqualitäten.

    Wer diese Herausforderungen erfolgreich meistert, hat gute Chancen, in das Medizinstudium bei der Bundeswehr aufgenommen zu werden. Weitere Details zum Auswahlverfahren weiter unten im Artikel.

    Medizinstudium bei der Bundeswehr – Ablauf

    Das Medizinstudium bei der Bundeswehr unterscheidet sich nicht grundsätzlich von einem zivilen Medizinstudium. Als Sanitätsoffiziersanwärter/in bist du von Wehrdienstpflichten befreit, was den Studienverlauf betrifft. Der Hauptunterschied liegt in den Semesterferien: Während zivile Studierende ihre Freizeit genießen, verpflichten sich angehende Sanitätsoffiziere/-innen, Praktika und militärische Lehrgänge zu absolvieren. Dazu gehört unter anderem ein einmonatiger Offizierslehrgang in der Vorklinik und ein weiteres Truppenpraktikum im klinischen Teil des Studiums – zusätzlich zu den üblichen Pflegepraktika und der Famulatur.

    Im Gegensatz zu vielen anderen Studiengängen bei der Bundeswehr, bei denen das Jahr in Trimester aufgeteilt ist, bleibt das Medizinstudium bei der Bundeswehr in den üblichen Semestern. Die Struktur und das Studienformat entsprechen weitgehend dem zivilen Medizinstudium.

    Grundausbildung

    Bevor es mit dem Medizinstudium richtig losgeht, musst du die dreimonatige Grundausbildung absolvieren. Diese ist ein wesentlicher Bestandteil für alle angehenden Bundeswehrangehörigen. Die Grundausbildung zielt darauf ab, die „Allgemeinmilitärische Grundbefähigung“ zu erlangen. Dabei werden insgesamt 450 Stunden aufgeteilt in theoretische und praktische Einheiten. Du lernst unter anderem militärische Grundlagen, rechtliche und politische Themen sowie den richtigen Umgang mit Waffen und Erste Hilfe. Der praktische Teil umfasst Bewegungstraining, Tarnung und Täuschung, Unterkunftsbau und vieles mehr.

    Regelstudienzeit

    Die Regelstudienzeit im Medizinstudium bei der Bundeswehr entspricht ebenfalls der üblichen Dauer von 12 Semestern – das sind 5 Jahre Theorie und 1 Jahr Praxis. Was jedoch anders ist: Der Druck, das Studium innerhalb der Regelstudienzeit abzuschließen, ist deutlich höher. Wenn du das Studium um mehr als sieben Monate verzögerst, verlängert sich deine Verpflichtungszeit bei der Bundeswehr um ein ganzes Jahr. Das bedeutet, je länger du für das Studium brauchst, desto länger musst du später für die Bundeswehr tätig sein.

    Regelstudienzeit
    Regelstudienzeit

    Medizinstudium Bundeswehr: So bewirbst du dich

    Die Bewerbung für das Medizinstudium bei der Bundeswehr läuft nicht über das zentrale System wie bei zivilen Universitäten. Stattdessen erfolgt die Anmeldung direkt über das Bewerbungsportal der Bundeswehr. Die Frist für die Bewerbung endet jedes Jahr am 31. März. Da das Medizinstudium in der Bundeswehr eine Offizierslaufbahn umfasst, müssen Bewerber/innen in ein umfassendes dreitägiges Auswahlverfahren in Köln. Ziel dieses Verfahrens ist es, die passenden Kandidaten/innen für die militärische Karriere und das Medizinstudium auszuwählen. Der Test besteht aus insgesamt vier Teilen:

    Teil 1: CAT-Test

    Der CAT-Test (Computer-Assistiertes-Testverfahren) ist eine wichtige Prüfung im Auswahlverfahren und testet verschiedene geistige Fähigkeiten wie Sprachverständnis, Mathematik, Logik und technisches Verständnis. Die Fragen passen sich der Leistung der Bewerber/innen an, sodass die Schwierigkeit je nach Antwort angepasst wird. Der Test dauert etwa zweieinhalb bis drei Stunden, und die Teilnehmer/innen müssen nicht nur fachlich fit sein, sondern auch ihre Konzentration über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten.

    Teil 2: Basis Fitness Test (BFT)

    Der Basis-Fitness-Test (BFT) ist ein wichtiger Bestandteil der Bundeswehr-Karriere und wird nicht nur im Auswahlverfahren, sondern auch vor und nach der Grundausbildung durchgeführt. Er umfasst drei Disziplinen:

    • Sprinttest: 11 x 10 Meter Sprint, um Schnelligkeit zu testen
    • Klimmhang: Zur Überprüfung der Kraft
    • Fahrradergometer: Testet die Ausdauer

    Alle drei Disziplinen müssen direkt hintereinander innerhalb von 90 Minuten erfolgreich abgelegt werden. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt oder eine Prüfung abgebrochen, muss der Test nach sechs Monaten wiederholt werden.

    Teil 3: Ärztliche Untersuchung

    Die ärztliche Untersuchung wird von einem/-r Truppenarzt- Ärztin durchgeführt. Zunächst füllst du einen medizinischen Fragebogen aus. Danach erfolgt eine Voruntersuchung mit Hör- und Sehtest, Drogenscreening sowie der Messung von Körpergröße und Gewicht. Anschließend wird eine ausführliche Anamnese zu häufigen Krankheiten gemacht. Am Ende teilen die Truppenärztinnen und -ärzte die Bewerberinnen und Bewerber in verschiedene Tauglichkeits- und Verwendungsgrade ein.

    Teil 4: Interview

    Das eignungsdiagnostische Interview ähnelt einem herkömmlichen Vorstellungsgespräch. Hier hast du die Möglichkeit, deine Motivation und Stärken darzulegen. Es werden Fragen zu deiner Persönlichkeit, Motivation und deinem privaten Umfeld gestellt. Ebenso können Fragen zur Bundeswehrgeschichte und aktuellen Auslandseinsätzen auftauchen.

    Oft werden auch Fragen zu deiner Bereitschaft und deinen Zielen innerhalb der Bundeswehr gestellt, wie etwa:

    • Warum möchtest du Soldat/Soldatin werden?
    • Was erhoffst du dir von der Bundeswehr?
    • Was möchtest du erreichen und einbringen?

    Zusätzlich findet ein Gruppensituationsverfahren (GSV) statt, bei dem du in einer Gruppendiskussion und einem Planspiel dein Verhalten und deine Teamfähigkeit zeigst.

    Das ist die Vergütung

    Die Vergütung im Medizinstudium bei der Bundeswehr orientiert sich an den Dienstbezügen eines Offiziers. Schon während des Studiums erhält man ein Bruttogehalt, das nach der Bundesbesoldungsordnung festgelegt wird. Zu Beginn liegt das Gehalt als Fahnenjunker bei etwa 2.418,94 Euro monatlich. Mit wachsender Erfahrung und einem Aufstieg zum Leutnant steigt das Gehalt auf rund 3.028,80 Euro brutto​

    Freikaufen aus der Bundeswehr

    Manche nutzen die Bundeswehr als Weg ins Medizinstudium, wenn der Abiturschnitt nicht reicht. Doch die Dienstverpflichtung ist nicht ohne: Wer nach dem Studium seinen Dienst verweigert, muss die Ausbildungskosten zurückzahlen. Diese betragen aktuell rund 200.000 Euro. Je mehr Dienstzeit man abgeleistet hat, desto weniger muss man zurückzahlen.

    Facharztausbildung und Karriere bei der Bundeswehr

    Die Facharztausbildung bei der Bundeswehr bietet eine strukturierte Karriereentwicklung, die sowohl in Deutschland als auch international zahlreiche Möglichkeiten eröffnet. Während der Ausbildung zum Facharzt ist man in den großen Bundeswehrkrankenhäusern tätig – etwa in Berlin, Hamburg, Koblenz, Ulm und Westerstede. In diesen Einrichtungen können angehende Fachärzte/-ärztinnen in verschiedenen medizinischen Bereichen Erfahrungen sammeln, wobei die Ausbildung den gleichen Standards wie in zivilen Kliniken folgt. Neben der medizinischen Ausbildung wird auch viel Wert auf die militärische Prägung und Führungskompetenz gelegt, die im späteren Berufsleben als Mediziner bei der Bundeswehr wichtig sind.

    Karrierechancen und internationale Einsätze

    Mit zunehmender Erfahrung können Fachärzte/-ärztinnen innerhalb der Bundeswehr auch Führungspositionen übernehmen oder als leitende Ärzte in verschiedenen medizinischen Einrichtungen arbeiten. Die Bundeswehr bietet zudem die Möglichkeit, in Krisengebieten oder internationalen Einsätzen tätig zu werden, was für viele eine attraktive berufliche Herausforderung darstellt. Diese Auslandseinsätze sind nicht nur eine wertvolle Erweiterung der medizinischen Fähigkeiten, sondern fördern auch interkulturelle Kompetenzen und Teamarbeit unter extremen Bedingungen.

    Karriereweg und flexible Versetzungen

    Der Karriereweg bei der Bundeswehr ist zwar klar strukturiert, aber auch flexibel: Mediziner/-innen können je nach Bedarf des Militärs ihre Einsatzorte innerhalb Deutschlands oder im Ausland wechseln. Diese Flexibilität macht die militärische Karriere für viele attraktiv, da sie die Möglichkeit bietet, in verschiedenen Bereichen und Einsatzorten wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Nach der Facharztausbildung haben Sanitätsoffiziere/-innen (m w d) die Chance, auf ein breites Spektrum an medizinischen und administrativen Positionen innerhalb der Bundeswehr zurückzugreifen.

    Langfristige Verpflichtung und berufliche Sicherheit

    Die Verpflichtung für 17 Jahre, die mit dem Medizinstudium bei der Bundeswehr einhergeht, bietet berufliche Sicherheit und finanzielle Stabilität. Wer sich für diesen Weg entscheidet, hat während der gesamten Ausbildungs- und Arbeitszeit einen sicheren Arbeitsplatz und eine kontinuierliche berufliche Entwicklung. Für viele bedeutet dies eine langfristige Perspektive, die sowohl in der medizinischen als auch in der militärischen Karriere Chancen eröffnet. Wer sich jedoch von der Bundeswehr löst, muss die Ausbildungskosten zurückzahlen – derzeit etwa 200.000 Euro – was eine Überlegung wert ist.

    Medizinstudium bei der Bundeswehr: Vor- und Nachteile

    Ob das Medizinstudium bei der Bundeswehr der richtige Weg für dich ist, hängt von deinen persönlichen Zielen und Prioritäten ab. Hier sind einige Vor- und Nachteile, die dir bei deiner Entscheidung helfen können.

    Vorteile

    Ein großer Vorteil des Medizinstudiums bei der Bundeswehr ist die Möglichkeit, ohne die hohen NC-Hürden an einen Studienplatz zu kommen. Während zivile Medizinstudierende oft einen sehr guten Abiturschnitt brauchen, um einen Platz zu bekommen, ist dieser im Bundeswehrstudium nicht relevant. Das macht den Einstieg für viele leichter.

    Während des gesamten Studiums erhältst du ein Gehalt, das dir finanzielle Sicherheit gibt und die Sorgen vieler Studierender über finanzielle Engpässe entfällt. Zudem hast du die Möglichkeit, während des Studiums in einer Bundeswehrunterkunft zu wohnen, was ebenfalls Kosten spart.

    In den Semesterferien wirst du an speziellen militärischen Kursen und Praktika teilnehmen, die dir nicht nur medizinische, sondern auch militärische Erfahrungen vermitteln. Diese Lehrgänge bieten eine interessante Abwechslung zum Studium und ermöglichen dir Einblicke in die Arbeit als Sanitätsoffizier/in.

    Auch nach dem Studium profitierst du von der Bundeswehr als Arbeitgeber: Du erhältst eine gute Bezahlung, bist von der Sozialversicherungs- und Krankenversicherungspflicht befreit und hast eine sichere Anstellung für die Dauer deiner Verpflichtung. Darüber hinaus gibt es gute Aufstiegschancen und eine klare Karriereleiter innerhalb der Bundeswehr.

    Nachteile

    Die Karriere bei der Bundeswehr bringt jedoch auch einige Herausforderungen mit sich. Der Konkurrenzdruck ist hoch: Du stehst immer im Vergleich mit anderen Sanitätsoffiziersanwärtern/-innen und musst dich regelmäßig beweisen, was in stressigen Phasen des Studiums und der Ausbildung sehr belastend sein kann.

    Die Pflichtpraktika und militärischen Lehrgänge in den Ferien sind ebenfalls ein Nachteil. Diese nehmen viel Freizeit in Anspruch, die in einem ohnehin schon vollen Medizinstudium knapp ist. Wer lieber mehr Freizeit hätte oder sich ausschließlich auf das Studium konzentrieren möchte, könnte das als belastend empfinden.

    Ein weiterer Nachteil der Studenten und Studentinnen bei der Bundeswehr ist die lange Verpflichtung von 17 Jahren. Besonders in jungen Jahren, wenn du noch nicht weißt, wie sich dein Leben entwickeln wird, kann diese lange Bindung schwierig sein. Wenn du später beruflich oder privat flexibler sein möchtest, kann die lange Verpflichtung ein Hindernis darstellen.

    Vergleich zu herkömmlichen Medizinstudiengängen

    Ein Medizinstudium bei der Bundeswehr zeichnet sich durch einige Unterschiede aus, verglichen mit zivilen Medizinstudiengängen. Im Gegensatz zu den zivilen Medizinstudiengängen, wo Studienplätze über Abitur, Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ) und Hochschulauswahl vergeben werden, reserviert die Bundeswehr jährlich etwa 250 Studienplätze an staatlichen Hochschulen für Sanitätsoffiziere.

    Unterschiede im Studienablauf

    Die Ausbildung bei der Bundeswehr beginnt mit einer dreimonatigen militärischen Grundausbildung. Im Gegensatz zu zivilen Medizinstudiengängen, müssen Studierende während ihrer Ausbildung militärische Lehrgänge absolvieren. Dies erhöht den Zeitdruck. Trotzdem dauert das Medizinstudium bei der Bundeswehr sechs Jahre und drei Monate, aufgeteilt in Trimester.

    Vorteile der militärischen Ausbildung

    Ein bedeutender Vorteil des Medizinstudiums bei der Bundeswehr ist die Vergütung während der gesamten Ausbildung. Studierende erhalten ein monatliches Gehalt und zahlen keine Studiengebühren, die bei privaten Hochschulen bis zu 125.000 Euro betragen können. Die Bundeswehr bietet zudem eine umfassende praktische Ausbildung und die Chance, während des Studiums wertvolle Berufserfahrung zu sammeln.

    Jobchancen und berufliche Perspektiven

    Nach dem Abschluss des Medizinstudiums wird man als Sanitätsoffizier übernommen, mit einer Verpflichtungszeit von mindestens 17 Jahren. Die Bundeswehr bietet als Arbeitgeber attraktive Jobchancen und langfristige Karriereperspektiven, sowohl im Inland als auch international. Der Berufseinstieg ist somit gesichert, und die vielfältigen Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten bieten attraktive Wege für persönliche und berufliche Entwicklung.

    Medizin ohne NC Studieren im EU Ausland mit FutureDoctor

    Ein Medizinstudienplatz in Deutschland ist wegen hohem Numerus Clausus und langen Wartezeiten oft schwierig. Nur 30% der Plätze gehen an die Abiturbesten. Die restlichen 60% werden über spezielle Auswahlverfahren vergeben. FutureDoctor bietet eine Alternative mit über 1.000 Studierenden an renommierten Universitäten in Europa. Durch individuelle Beratung und Unterstützung bei der Bewerbung können auch ohne Top-Abitur Medizinstudiumsplatz erreicht werden.

    Im Vergleich zu Deutschland haben viele europäische Länder bessere Chancen auf einen Studienplatz. In Österreich erhalten EU-Bürger 20% der Plätze. In Rumänien fallen Studiengebühren von etwa 2.500 Euro pro Semester an. Stipendien, wie das der Bezirkskliniken Mittelfranken für Bulgarien, können die Kosten erheblich senken. Wer sich nach dem Studium verpflichtet, kann attraktive Finanzierungsmöglichkeiten nutzen.

    Ein Medizinstudium im EU-Ausland wird in Deutschland anerkannt und bietet gute Berufschancen. Mit einer Abschlussquote von 92% und einer Beschäftigungsquote von 98% innerhalb von zehn Jahren nach dem Abschluss ist der Arztberuf sehr sicher. Wer Medizin ohne Wartesemester studieren möchte, findet bei FutureDoctor die passende Beratung. Das Team unterstützt bei der Suche nach Stipendien und bei der Vorbereitung der Bewerbungsunterlagen.