Studierfähigkeitstests für das Medizinstudium
Ein Studierfähigkeitstest ist ein standardisiertes Prüfverfahren, das kognitive, fachspezifische und persönliche Kompetenzen misst, um die Eignung für bestimmte Studiengänge zu bewerten.
Eine anerkannte Berufsausbildung im medizinischen Bereich ist eine abgeschlossene, staatlich geregelte Ausbildung, die im Auswahlverfahren für das Medizinstudium in der ZEQ und der AdH Zusatzpunkte bringen kann.
Eine anerkannte Berufsausbildung ist eine staatlich geregelte Ausbildung mit bundesweit einheitlichen Standards. Sie bereitet auf einen medizinischen Fachberuf vor und kann bei der Bewerbung zum Medizinstudium Zusatzpunkte im Auswahlverfahren bringen. Die Ausbildung muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen und von einer offiziellen Institution anerkannt sein.
Eine abgeschlossene, anerkannte Berufsausbildung in einem medizinischen Bereich kann die Zulassungschancen für ein Medizinstudium verbessern. Bewerber*innen profitieren durch eine bessere Platzierung in der Zusätzlichen Eignungsquote (ZEQ) und im Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH). In der Abiturbestenquote spielt eine Berufsausbildung hingegen keine Rolle.
Anerkannt werden nur medizinische und pflegerische Berufsausbildungen, die relevante praktische und theoretische Kenntnisse vermitteln. Dazu gehören unter anderem:
Bitte beachten: Eine anerkannte Berufsausbildung kann nur angerechnet werden, wenn eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens 12 Monaten nachgewiesen wird. Stichtage für das Erreichen der Mindestdauer sind:
Eine anerkannte Berufsausbildung in einem medizinischen Fachbereich ist eine sinnvolle Qualifikation für angehende Medizinstudent*innen. Sie bietet nicht nur praxisnahe Erfahrung, sondern verbessert auch die Chancen auf einen Studienplatz. Bewerber*innen sollten sich frühzeitig über die spezifischen Anforderungen der Hochschulen informieren, um die Vorteile bestmöglich zu nutzen.